
Yawara is die grundlegende Liste
der Hand Techniken und schliesst ein einige der aeltesten JuJitsu
Techniken. Yawara Techniken sind die ersten
die man
lernt, und sint gewoehnlicherweise die letzten die man vollstaentig
versteht. Alle grundlegenden Bestandteile der Kampfkuenste sind im
Training des
Yawara zu finden: Gleichgewicht, Impuls und Hebelkraft, verbunden mit
Wahl des
richtigen Zeitpunkts und gut bemessener Kraft. Darin liegt das wesentliche
des JuJitsu’s: extreme Sanftheit die notfalls zu Anwendungen mit
verheerenden Verletzungen fuehren kann. Ohne Zweifel verlangt Yawara
eines Schueler’s aeusserste Konzentration und Aufmerksamkeit
im Detail.
Es ist ratsam nicht dem Fehlschluss zu verfallen dass Yawara Techniken
milde und ineffizient sind. Jede Yawara Technik enthaelt Bestandteile
die weiterentwickelt werden koennen zu hoechst wirksamen Techniken der
Selbstverteidigung.
Dem Anfaenger eroeffnet das Yawara die Verbindung
zwischen Bewegung und innerer Haltung. Eine Handlung ist kein isolierter
Vorgang mehr - im
Gegenteil sie schliesst den gantzen Koerper ein. Es ist ein Vorgang
der gefuehlsmaessig und physisch eine Verbindung mit dem Gegner herstellt
- eine Voraussetzung fuer jede wirksame und geschickte Handhabung einer
physischen Auseinandersetzung.
Es muss hierbei klargestellt werden dass die grundlegende Liste des
Yawara keineswegs ein eigenes und vollstaendiges Selbstverteidigungs
System ist. Es ist eher die Grundlage zum weiteren Studium wobei man
hunderte von Variationen aus jeder Grund-Technik selbst entwickeln kann.
Es muss das Prinzip gemeistert werden, nicht nur die mechanischen Bewegungen,
bevor man ein effektives Selbstverteitigungs System entwickeln kann.

Nage ist die grund-legende Liste der Wurftechniken.
Auch diese Liste ist kein komplettes Selbstverteidigungs System.
Diese Techniken dienen
dazu einem beizubringen wie man einen Gegner wirft. Im Nage lernt man
die Schwerkraft und des Gegner’s Ungleichgewicht auszunutzen. Viel
haengt davon ab wie man des Gegner’s gegenueberliegende Koerperteile
aktiviert. Jede Technik ist eine Tuer zu einer eigenen Welt von Moeglichkeiten,
wo unzaehlige Varianten und Kombinationen wichtiger Prinzipien angewendet
werden.
Wuerfe sind nutzlos ohne “Kazushi”! Kazushi ist den
Gegner vorzubereiten fuer einen Wurf - zum Beispiel indem man ihn zu
einem Schritt
verleitet den man dann ausnutzen kann. Kazushi ist die Absicht einer
Technik, der Rest ist Ausfuehrung und Vervollstaendigung derselben Absicht.
In der Praxis bedeutet Kazushi dass man seines Gegner’s Absicht
erkennt und dann des Gegner’s Kraft gegen ihn selbst anwendet.
Zu Anfang lernen wir Nage als eine form um
eine reihe von Prinzipien zu begreifen. Diese Form wird auch “Kata” genannt.
Kata ist nicht geeignet fuer die praktische Anwendung - ausser wenn
man die Techniken
voellig meistert. Man muss sich die in den Formen beinhalteten Prinzipien
in endlosen Drills aneignen. Die Wuerfe muessen zu einem Gefuehl werden
bevor man sie in der Praxis erfolgreich anwenden kann.
Indem man sich
im Nage uebt lernt man neue Bewegungen die man spaeder in den fortgeschrittenen
Techniken wiedererkennt. Erst formen wir unsere
Gewohnheiten, und dann formen unsere Gewohnheiten uns - gute und weniger
gute. Daher ist es notwendig dass man von Anfang an mit groesster Aufmerksamkeit
sich dem Detail widmet.

Shime ist eine Liste von
25 grund-legenden Techniken die einem beibringen wie man einen Gegner
am Boden handhabt. Die Liste beinhaltet grund-legende
Techniken des Wuergens, Schluss-Griffe, und Techniken die einen Gegner
am Boden halten. Auf keinen Fall macht diese Liste die volle Breite
der endlosen Bodentechniken aus. Jede dieser Techniken ist jedoch ein
Sprungbrett zu einer Welt von endlosen Variationen um die wichtigen
Prinzipien zu vereinen. Es benoetigt endloser Uebung bevor man imstande
ist sich jeder Bewegung eines Gegners effektivst anzupassen. - Nach
langer Praxis mag es einem auch klar werden dass Shime vorwiegend angewandtes
Yawara und Nage am Boden ist.